und zwar von meiner Schwiegermutter. Und doch tue ich es. Eigentlich möchte ich über mein tolles Kind bloggen, wie schön es ist Mama zu sein, und das es die Beste Entscheidung war diesen Schritt zu gehen, stattdessen schreibe ich über die Mutter von meinen Freund. Ich finde nicht die Zeit Dinge festzuhalten die der Sohn macht, dazulernt und sich entwickelt und doch muss ich mir jetzt was von der Seele schreiben, denn ein klein wenig belastet mich das ganze schon.
Es ist nicht so das ich meine Schwiegermama nicht mag, ganz im Gegenteil, ich mag sie sehr. Nur hat mich in letzter Zeit einiges entäuscht und geärgert. Das erste war, als ich im Krankenhaushaus war, bat ich sie Samstag Vormittag mir Stillhütchen aus der Apotheke zu besorgen. Und das musste nunmal Vormittag sein, da am Nachmittag die Apotheke geschlossen hat. Ohne diese Stillhütchen konnte ich nicht nach Hause gehen. Das Stillen klappte Milchtechnisch super, sogor so gut, dass es einfach zuviel Mich für das Kind war, und so konnte er nicht richtig ansetzen. Mittlerweile haben wir mit ein bisschen üben die Stillhütchen verbannt, worüber ich wirklich sehr froh bin. Als ich sie um 9 Uhr anrief, hat sie noch geschlafen und ich weckte sie, sie konnte mir nicht richtig folgen, sagte ich solle den Papa vom Freund anrufen der würde mir das besorgen. Vielleicht bin ich da ein wenig komisch oder sonst was, aber ich wollte nicht das mir sein Papa die Hütchen besorgt, irgendwie war mir das unangenehm, dass war so ein Frauending für mich und dabei fühlte ich mich unwohl (der Freund konnte dies übrigend nicht besorgen weil er am Vorabend seinen Sohn gefeiert hat)
Ich hätte dann eine Freundin gefragt mir dieses zu besorgen, doch nach einem Telefonat mit meiner Mama spontan beschlossen das sie mich nochmal besucht und sie mir die Hütchen mitnimmt. Meine Mama wohn leider 135 km weg von mir. Meine Mama schaffte es trotz dieser 135 km mir die Hütchen zu besorgen und mir zu bringen. Ich weiß das meine Schwiegermutter niemals meine Mama ersetzten kann, und doch hat es mich wahnsinnig entäuscht.
Zum zweiten sind die Ansichten wie man das mit soeinem Minibaby umgeht, sehr sehr verschieden. Ich vertrete zB die Meinung meinen Sohnemann nicht schreien zu lassen. Sie nicht, denn: Ein bisschen schreien darf man schon. Natürlich darf man, nur wenn mein Kind schreit und weint (was zum Glück nicht oft der Fall ist) hat er einen Grund, und dann bin ich für ihn da, ich kann ihm sein Problem vielleicht nicht abnehmen, aber ich bin da. Ob das richtig ist oder nicht sei dahingestellt, aber es ist meine (bzw UNSERE) Entscheidung wie ich mit meinem Kind umgehe. Erzählte sie mir zB das der Bruder vom Freund immer total brav geschlafen hat, sie legte ihn ins Bett und es war Ruhe, nach einer Impfung bei der er anscheinend falsch gestochen wurde, weinte er als sie ihn ins Bett legte. Doch sie wollte ihn nicht verwöhnen und ließ inhn drei Tage schreien. Ich für meinen Teil halte dies nicht für richtig, NUR und das ist der Punkt, war das ihre Entscheidung und ihre Sicht der Dinge. Ich sage ihr auch nicht das ich das für nicht richtig finde. Spielt im Grunde auch keine Rolle denn beide Jungs sind erwachsen und tolle Menschen.
Ich würde mir nur einfach wünschen das sie meine Ansichten akzeptiert bzw nichts dazu sagt. Ich bin gerne für Tipps und Ratschläge offen, nehme Hilfe gerne an, nur teilen sich hier die persönlichen Ansichten schon sehr.
Gestern waren wir bei den Schwiegerelten zu Besuch. Der Sohn hatte dan ganzen Nachmittag nicht richtig geschlafen, manchmal findet er nicht ganz zur Ruhe. Dementsprechend war er um ca. 6 Uhr müde. Kurz vorher ist er schon ganz alleine auf der Bank neben mir eingeschlafen, wurde aber leider wieder geweckt, durch anstupsen! Ich weiß wie sich mein Kind verhält wenn er müde ist, er raunzt sich ein bisschen in den Schlaf und will Körperkontakt, und wenn es nur ist das man ihm die Hand auf die Stirn legt. Der Sohn brüllt weil er eben vorher schon geweckt wurde, ich trage ihn, versuche es ihm ein bisschen leichter zu machen. Und was sagt sie, dass er nicht müde ist weil er die Augen offen hat!!! Und dann soll man noch ruhig bleiben. Ich will dann aber auch nicht zuviel sagen, denn, und das ist der Punkt, sie ist die Mama vom Freund.
Schon in der Schwagerschaft musste ich mich ärgern. Als ich ca. Halbzeit hatte, erfuhr ich das der Sohnemann ein Sohnemann ist, voller Freude wollte ich etwas kaufen. Klitzekleine Babykleidung, gefunden habe ich an diesem Tag nichts, was aber nichts machte. Ich erzählte ihr das und bekam gleich eine kleine Rüge! Ich soll nichts kaufen, man bekommt soviel geschenkt und sowieso wachsen sie so schnell das eh alles gleich zu klein ist!!! Und so ging es die restliche Schwangerschaft, immer diese Worte ich soll nichts kaufen sie wachsen eh so schnell. Sie freute sich von Anfang an über ihren Enkel, sie liebt ihn bestimmt wahnsinnig, und doch hat sie ihm nicht ein paar Socken gekauft. Nicht das das so wichtig wäre Geschenke zu bekommen, nur ein kleines bisschen komisch fand ich es schon so rein gar nichts zu bekommen.
Puh, Luft raus. Jetzt gehts besser!